Die zentralen Fachbücher fürs Studium der Sozialen Arbeit, von der verständlichen Einführung über die Methodenlehre bis zu den großen Handbüchern. Handverlesen und redaktionell eingeordnet. Zuletzt aktualisiert am 20. Juli 2026.

Welches Buch passt zu dir?

Studienbeginn

Verständliche Einführungen für den Start ins Soziale Arbeit.

Prüfungsvorbereitung

Übungsbücher und Klausurtrainer für die Prüfungen im Soziale Arbeit.

Vertiefung

Standard- und Nachschlagewerke für Haus- und Abschlussarbeiten.

6 Buchempfehlungen

Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch

Das große einführende Handbuch, das die Soziale Arbeit als Disziplin und Profession umfassend aufspannt: Geschichte, Theorien, Arbeitsfelder, Adressaten und Methoden, geschrieben von über 60 Fachleuten.

Vorteile

  • Umfassender Überblick über das ganze Fach
  • Ideal zum Nachschlagen über das Studium hinweg

Nachteile

  • Mit über 1000 Seiten kein Buch für den schnellen Einstieg

Fazit: Das Standard-Handbuch, das man einmal kauft und lange nutzt.

Lehrbuch Soziale Arbeit (Studienmodule Soziale Arbeit)

Beltz

Lehrbuch Soziale Arbeit (Studienmodule Soziale Arbeit)

Ein modular aufgebautes Lehrbuch, das die zentralen Grundlagen der Sozialen Arbeit verständlich und studiengerecht vermittelt. Gut geeignet, um den Stoff der ersten Semester zu strukturieren.

Vorteile

  • Klar gegliedert nach Studienmodulen
  • Guter roter Faden für Einsteiger

Nachteile

  • Weniger tief als die großen Handbücher

Fazit: Solider Begleiter für den Studieneinstieg.

Methoden der Sozialen Arbeit: Eine Einführung (Grundlagentexte Sozialpädagogik/Sozialarbeit)

Beltz

Methoden der Sozialen Arbeit: Eine Einführung (Grundlagentexte Sozialpädagogik/Sozialarbeit)

Der Klassiker zu den Methoden der Sozialen Arbeit. Galuske ordnet die verschiedenen Handlungskonzepte systematisch und stellt sie klar in den Praxisbezug.

Vorteile

  • Systematischer Überblick über alle Methoden
  • Praxisnah und gut lesbar

Nachteile

  • Konzentriert sich auf Methodik, weniger auf Theorie

Fazit: Pflichtlektüre, wenn es um methodisches Handeln geht.

Theorien der Sozialen Arbeit (Studienausgabe): Eine Einführung

Lambertus-Verlag

Theorien der Sozialen Arbeit (Studienausgabe): Eine Einführung

Die etablierte Einführung in die Theorien der Sozialen Arbeit. Engelke, Borrmann und Spatscheck zeichnen die theoretische Entwicklung des Fachs nach und ordnen die wichtigsten Ansätze ein.

Vorteile

  • Verständlicher Zugang zu einem schweren Thema
  • Guter Überblick über die Theoriegeschichte

Nachteile

  • Anspruchsvoll, erfordert Konzentration

Fazit: Die richtige Wahl, wenn die Theorien der Sozialen Arbeit dran sind.

Handbuch Soziale Arbeit: Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik

Handbuch Soziale Arbeit: Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik

Das große Nachschlagewerk der Sozialarbeit und Sozialpädagogik mit Beiträgen von rund 200 Fachleuten. Deckt den aktuellen Stand von Theorie, Forschung und Praxis ab.

Vorteile

  • Enorm breit und aktuell
  • Perfekt für Haus- und Abschlussarbeiten

Nachteile

  • Umfangreich und im Preis gehoben

Fazit: Die Referenz für wissenschaftliches Arbeiten im Fach.

Die Wissenschaft Soziale Arbeit: Werdegang und Grundlagen

Lambertus-Verlag

Die Wissenschaft Soziale Arbeit: Werdegang und Grundlagen

Ein grundlegendes Werk zum Werdegang und zu den Grundlagen der Sozialen Arbeit als Wissenschaft. Gut für alle, die das Selbstverständnis des Fachs verstehen wollen.

Vorteile

  • Klärt die wissenschaftlichen Grundlagen
  • Gute Ergänzung zu den Theorie-Einführungen

Nachteile

  • Eher theoretisch als praxisorientiert

Fazit: Solide Grundlage für das Fachverständnis.

Der Studiengang im Detail

Worum es geht

Soziale Arbeit begleitet, berät und unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen, von der Kinder- und Jugendhilfe über die Familien- und Suchtberatung bis zur Arbeit mit älteren oder geflüchteten Menschen. Das Studium verbindet dafür Erkenntnisse aus Sozialpädagogik, Psychologie, Recht und Sozialpolitik.

Das Studium

Der Bachelor Soziale Arbeit dauert in der Regel sechs bis sieben Semester und ist stark praxisorientiert. Neben Theorien und Methoden gehören Recht, Psychologie und ein längeres Praktikum dazu. Viele Studiengänge führen zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter.

Prüfungen und Abschluss

Die Note setzt sich aus Modulprüfungen, Praxisberichten und der Bachelorarbeit zusammen. Für die staatliche Anerkennung ist meist ein begleitetes Praxissemester nachzuweisen.

Perspektiven

Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind gefragt, in Jugendämtern, Beratungsstellen, Kliniken und Trägern der freien Wohlfahrt. Das Einstiegsgehalt liegt je nach Träger und Tarif grob zwischen 3.000 und 3.600 Euro brutto im Monat.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

FAQ zum Soziale Arbeit

Wie lange dauert das Studium der Sozialen Arbeit?

Der Bachelor dauert in der Regel sechs bis sieben Semester, inklusive Praxisphase. Ein Master kann anschließen.

Welche Bücher brauche ich zu Beginn?

Ein einführendes Lehrbuch plus ein Methodenbuch decken den Anfang gut ab. Die Auswahl oben ist danach geordnet.

Brauche ich die Theorie-Bücher wirklich?

Ja, Theorien und Methoden sind Prüfungsstoff und Grundlage für Hausarbeiten. Ein Theorie-Band gehört ins Regal.

Lohnt sich ein großes Handbuch?

Für Haus- und Abschlussarbeiten ja. Die großen Handbücher sind ein verlässliches Nachschlagewerk über das ganze Studium.

Welchen Abschluss bekomme ich?

Meist den Bachelor of Arts, oft verbunden mit der staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter.

Wie aktuell sollten die Bücher sein?

Bei Recht und Sozialpolitik zählt eine aktuelle Auflage, die Theorie- und Methodenklassiker sind länger gültig.