Hintergrund
Der Studiengang im Detail
Worum es geht
Kunstgeschichte untersucht Bilder, Skulpturen, Bauwerke und Objekte in ihrem historischen Zusammenhang. Es geht nicht darum, Werke schön zu finden, sondern darum, sie genau zu beschreiben, einzuordnen und zu deuten. Wer das Fach studiert, lernt vor allem eines: hinsehen und das Gesehene in Worte fassen.
Das Studium
Der Bachelor dauert sechs Semester, der Master vier. Neben Vorlesungen zu den Epochen stehen Proseminare zu Methoden, Bildbeschreibung und Architekturanalyse auf dem Plan, dazu Exkursionen in Museen und zu Bauwerken. Viele Universitäten verlangen Lateinkenntnisse und eine zweite Fremdsprache, oft Französisch oder Italienisch. Wer das noch nicht hat, holt es in den ersten Semestern nach.
Prüfungen und Abschluss
Geprüft wird über Referate, Klausuren und vor allem Hausarbeiten. Die schriftliche Werkanalyse zieht sich durch das ganze Studium und entscheidet über die Noten. Am Ende steht die Bachelorarbeit, meist zu einem eng gefassten Thema aus einem Seminar.
Perspektiven
Klassische Wege führen ins Museum, in die Denkmalpflege, in Galerien, Auktionshäuser und den Kunsthandel. Dazu kommen Verlage, Kulturmanagement, Journalismus und die Öffentlichkeitsarbeit von Kultureinrichtungen. Der Einstieg läuft häufig über ein Volontariat, und der Arbeitsmarkt ist eng. Praktika, ein zweites Standbein und Sprachen helfen deutlich mehr als eine gute Note allein.
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit