Die zentralen Lehrbücher fürs Chemie-Studium, von der verständlichen Einführung bis zu den Standardwerken der anorganischen, organischen und physikalischen Chemie. Handverlesen und redaktionell eingeordnet. Zuletzt aktualisiert am 20. Juli 2026.

Welches Buch passt zu dir?

Studienbeginn

Verständliche Einführungen für den Start ins Chemie-Studium.

Prüfungsvorbereitung

Übungsbücher und Klausurtrainer für die Prüfungen im Chemie-Studium.

Vertiefung

Standard- und Nachschlagewerke für Haus- und Abschlussarbeiten.

4 Buchempfehlungen

Chemie: Das Basiswissen der Chemie

Thieme

Chemie: Das Basiswissen der Chemie

Der Mortimer ist das verständliche Standardwerk fürs Chemiestudium und die Nebenfächer. Deckt anorganische, organische, physikalische und Biochemie in 36 Kapiteln ab.

Vorteile

  • Sehr verständlich geschrieben
  • Breiter Überblick über die ganze Chemie

Nachteile

  • Für die Vertiefung zu allgemein

Fazit: Der beste Einstieg in die Chemie.

Allgemeine und Anorganische Chemie (De Gruyter Studium)

de Gruyter

Allgemeine und Anorganische Chemie (De Gruyter Studium)

Der Klassiker für ein solides Fundament in der anorganischen Chemie. Vermittelt Theorie und Stoffchemie der Haupt- und Nebengruppen.

Vorteile

  • Bewährter Klassiker
  • Klar strukturiert

Nachteile

  • Trockener als der Mortimer

Fazit: Die richtige Wahl für die anorganische Chemie.

Organische Chemie

Wiley

Organische Chemie

Das umfassende Standardwerk der organischen Chemie, ausführlich und mit vielen Mechanismen. Begleitet vom Grundstudium bis in die Vertiefung.

Vorteile

  • Sehr gründlich
  • Viele Reaktionsmechanismen erklärt

Nachteile

  • Umfangreich und anspruchsvoll

Fazit: Die Referenz der organischen Chemie.

Physikalische Chemie

Wiley

Physikalische Chemie

Der Atkins ist das internationale Standardwerk der physikalischen Chemie, in der aktuellen Auflage modular und zielgerichtet aufgebaut.

Vorteile

  • Weltweiter Standard der PC
  • Modularer, klarer Aufbau

Nachteile

  • Mathematisch fordernd

Fazit: Ohne den Atkins kommt kaum jemand durch die PC.

Der Studiengang im Detail

Worum es geht

Die Chemie untersucht Aufbau, Eigenschaften und Reaktionen der Stoffe. Das Studium gliedert sich in die großen Teilgebiete anorganische, organische und physikalische Chemie, ergänzt um viel Laborpraxis.

Das Studium

Der Bachelor dauert sechs Semester, der Master ist für die meisten Berufe Standard. Ein hoher Anteil an Praktika und Mathematik prägt das Studium von Anfang an.

Prüfungen und Abschluss

Bewertet werden Modulklausuren, Praktikumsleistungen und die Bachelorarbeit. Abschluss ist der Bachelor of Science, meist gefolgt vom Master und oft einer Promotion.

Perspektiven

Chemikerinnen und Chemiker arbeiten in Industrie, Pharma, Forschung und Analytik. Mit Promotion sind die Aussichten und Gehälter besonders gut.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

FAQ zum Chemie-Studium

Wie lange dauert das Chemie-Studium?

Der Bachelor dauert sechs Semester. Master und häufig eine Promotion schließen sich an.

Welches Buch eignet sich zum Einstieg?

Der Mortimer ist der verständlichste Einstieg und deckt alle Teilgebiete ab. Die Auswahl oben beginnt damit.

Brauche ich für jedes Teilgebiet ein Buch?

Für die Vertiefung ja: Riedel für anorganische, Vollhardt für organische, Atkins für physikalische Chemie.

Wie mathematiklastig ist das Studium?

Vor allem die physikalische Chemie verlangt solide Mathematik. Ein gutes Fundament hilft sehr.

Welchen Abschluss bekomme ich?

Den Bachelor of Science, in der Regel gefolgt vom Master.

Wie aktuell sollten die Bücher sein?

Die Standardwerke sind über Auflagen stabil. Eine aktuelle Auflage ist schön, eine Vorauflage meist völlig ausreichend.